Wissenswertes zur AK-Wahl 2019


Wer ist wahlberechtigt?
Generell gilt: fast alle unselbstständig Erwerbstätigen. Konkret sind das in Oberösterreich AK-umlagepflichtige Arbeitnehmer, die am Stichtag
3. Dezember der AK OÖ angehören (jeder Staatsangehörigkeit, auch freie Dienstnehmer). Die Beschäftigten in der sogenannten Hoheitsverwaltung (Behörden von Bund und Ländern) sind nicht wahlberechtigt. Jede Person hat nur eine Stimme, auch bei Mehrfachbeschäftigung. Hier ist das überwiegende Beschäftigungsverhältnis maßgeblich.

Wie wird gewählt?
Alle Beschäftigten, die in einem Betrieb mit eigenem Betriebswahllokal arbeiten, sind „Betriebswähler“ und wählen an ausgewählten Tagen im Zeitraum vom 19. März bis 1. April 2019 direkt im Betrieb (das trifft auf ca. 40 Prozent der Wahlberechtigten zu, ihre Wahlbeteiligung betrug 2014 rund 62 Prozent).

Alle, die nicht im Betrieb wählen, werden zu Briefwählern (das sind ca. 60 Prozent der Wahlberechtigten, ihre Wahlbeteiligung betrug 2014 rund 28 Prozent).

Briefwähler erhalten ihre Wahlunterlagen Anfang März per Post übermittelt und schicken ihre Stimme auf dem Postweg (kostenlos) zurück.

Briefwahl-Unterlagen verloren?
Sind die zugesandten Briefwahl-Unterlagen verloren gegangen oder bereits entsorgt worden, kann nicht mehr per Brief gewählt werden. Es ist jedoch  möglich, in einem der öffentlichen Wahllokale zu wählen (das sind zum Beispiel die AK-Bezirksstellen). Dafür ist ein Lichtbildausweis notwendig.

Betriebswähler, aber Urlaub oder Krankenstand?
Auch „Betriebswähler“ können zu Briefwählern werden. Sie müssen ihre Briefwahl-Unterlagen mittels Formular beim AK-Wahlbüro beantragen. Das kann zwischen 28. Jänner und 16. März 2019 erfolgen.


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