Auf Zivildiener als Schulwegsicherer angewiesen

Hiesl: Wegfall des mit der Wehrpflicht untrennbar verbundenen Zivildienstes hätte negative Folgen für die Sicherheit unserer Kleinsten auf Schutzwegen

Die allgemeine Wehrpflicht, der Zivildienst und der Katastrophenschutz sind Eckpfeiler für die Sicherheit in unserem Land. Es geht um die innere und äußere Sicherheit, vor allem aber auch um die soziale. „Neben der hervorragenden Arbeit von tausenden Zivildienern in Behinderten-, Altenbetreuungs- und Sozialeinrichtungen sowie im Rettungs- und Feuerwehrwesen, sind viele Zivildiener auch für die Sicherheit von unseren Kindern auf der Straße im Einsatz. Viele Schulwegsicherer, die unseren Kindern ein sicheres Überqueren von Straßen bei Schulen ermöglichen, sind Zivildiener! Sie leisten einen hervorragende Arbeit zum Wohle unserer Kleinsten, die wir ansonsten teuer bezahlen müssten“, betont ÖAAB-Landesobmann LH-Stv. Franz Hiesl im Zuge eines gemeinsamen Besuchs mit Landespolizeidirektor Andreas Pilsl bei den Schulwegsicherern der Robinson-Volksschule in Linz-Urfahr.

Auch die Polizei ist somit auf Zivildiener für die Sicherheit auf Schutzwegen angewiesen, wofür sie selbst dauerhaft keine Kapazitäten hätte! „Fällt daher die Wehrpflicht und damit verbunden der Zivildienst weg, hat dies auch negative Folgen bei der Sicherheit auf Schutzwegen. Ein Abziehen der Zivildiener auf für Schulkinder unsicheren und vom Verkehr stark frequentierten Straßen kann und will ich mir daher nicht vorstellen“, so Hiesl.

„Der Zivildienst ist für mich keine verlorene Zeit. Als Schulwegsicherer versuche ich tagtäglich von vielen Schulkindern benutzte Schutzwege ein wenig sicherer zu machen. Denn so manche Kreuzungen sind unsicher genug“, unterstreicht der Schulwegsicherer Robert Höllwart.


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