Lohnsteuer-Senkung zur Beflügelung der Wirtschaft

„Für eine Lohnsteuer-Senkung ist es höchste Zeit geworden“, sagt AK-Vizepräsident Helmut Feilmair. Davon profitieren sowohl die Wirtschaft als auch die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer.

Gerade in wirtschaftlich angespannten Zeiten waren und sind es insbesondere die stabilen Konsumausgaben von „Herrn und Frau Österreicher“, die die Wirtschaft vor noch tiefer schürfenden Einbrüchen bewahrt haben. Diese Tatsache verdeutlicht einmal mehr, dass insbesondere viele Arbeitnehmer/-innen einen Großteil ihres Netto-Einkommens wieder ausgeben, und damit die Wirtschaft intensiv beleben.

Erhebungen zu diesem Thema gehen im Übrigen davon aus, dass die Arbeitnehmer/-innen bis zu 80 Prozent ihres Netto-Lohnes wieder ausgeben. Durch eine spürbare und längst fällige Entlastung bei der Lohnsteuer bleibt den Arbeitnehmer/-innen mehr vom Brutto-Lohn in den Brieftaschen übrig: Ein zusätzliches Körberlgeld, das mit Sicherheit zu einem ganz hohen Anteil wieder ausgegeben wird und damit kräftigen Rückenwind für die Wirtschaft bedeutet.

Die Arbeitnehmer/-innen wissen es aus eigener leidvoller Erfahrung: Von jeder Lohnerhöhung profitiert auch das Finanzamt kräftig. Je größer der Brutto-Lohnkuchen ist, desto größer ist auch der Kuchen, den sich der Fiskus vom gesamten Tortenstück herunterschneidet. Dieses kräftige Mitnaschen des Finanzamtes an jeder Lohnerhöhung wird „fachchinesisch“ auch als sogenannte „kalte Progression“ bezeichnet.

„Das immer größere Kuchenstück, welches sich das Finanzamt bei jeder Lohnerhöhung herunterschneidet gehört rasch und unverzüglich einer Schlankheitskur unterzogen. Genau aus diesem Grund führt an einer raschen Steuerreform mit einer deutlichen Lohnsteuer-Senkung kein Weg mehr vorbei“, sagt AK-Vizepräsident Feilmair.


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