Dringender denn je: „Eine neue Partnerschaft in der AK statt SP-Klassenkampf“

ÖAAB-Landessekretär Wolfgang Brandstätter

Das Interview von Arbeiterkammer-Präsident Kalliauer und sein Geständnis, bewusst auf Klassenkampf und das Ausspielen von Bevölkerungsgruppen gegeneinander zu setzen, ist für den OÖVP-Arbeitnehmerbund eine Bestätigung für die eigene Linie. „Wir stehen für eine neue Partnerschaft in der Arbeiterkammer, ohne Klassenkampf und Verunsicherung der Arbeitnehmer aus rein parteipolitischen Motiven“, so ÖAAB-Landessekretär Wolfgang Brandstätter. „Wir glauben auch weiterhin fest an das in der Realität gelebte ordentliche Miteinander von hoch motivierten Mitarbeitern und verantwortungsbewussten Unternehmern.“ Aus Sicht des ÖAAB liegt die Vermutung nahe, dass dieser bewusste Klassenkampf-Trip der SP-Spitze einer der Hauptgründe ist, dass die Sozialpartnerschaft in letzter Zeit nur mehr bedingt funktioniert.
 
Dass sich der Arbeiterkammerpräsident überhaupt mit der Frage beschäftigt, ob andere Teilorganisationen der OÖVP den ÖAAB unterstützen, regt zum Schmunzeln an und kann nur auf eine massive Nervosität bei der FSG zurückzuführen sein. Der ÖAAB-Landessekretär dazu: „Natürlich bitten wir die AK-wahlberechtigten Mitglieder in allen Teilen unserer Gesinnungsgemeinschaft um Unterstützung. Dieses Miteinander ist einer der Erfolgsfaktoren der Volkspartei. Ich vermute, dass sich das SP-Spitzenfunktionär Kalliauer auch in seiner Partei wünschen würde.“
 
Das Verhalten und die Verunsicherungskampagnen aus FSG-Kreisen in den letzten Zeit zeigen, wie wichtig ein neuer Stil auch in der Arbeiterkammer ist. „Das Team ÖAAB-FCG mit Cornelia Pöttinger an der Spitze steht für einen solchen. Sachlich, konstruktiv und mit einer wertschätzenden Kommunikation, auch wenn man nicht zu allen Themen einer Meinung ist“, so Brandstätter. „Diesen Weg mitzugehen, dazu laden wir alle Mitbewerber im Rahmen der anlaufenden AK-Wahlbewegung ein!“


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