„Persönlicher Feiertag“ nicht die Optimallösung für Karfreitag. Trotzdem ist mehr Sachlichkeit gefragt!

„Natürlich hätten wir uns als Arbeitnehmervertreter gewünscht, dass der Karfreitag als zusätzlicher Feiertag im Gesetz verankert wird. Im Optimalfall gemeinsam mit der der längst überfälligen 6. Urlaubswoche nach 25 Arbeitsjahren. Dafür werden wir auch weiter kämpfen“, so Cornelia Pöttinger, die Spitzenkandidatin des Team ÖAAB-FCG bei der Arbeiterkammerwahl.

Spitzenkandidatin Cornelia Pöttinger

Aus Sicht der schwarzen Arbeitnehmervertreter ist die heute dem Nationalrat vorgelegte Lösung zum Karfreitag ist eine, mit der die Regierung versucht eine rechtskonforme Lösung zu schaffen und dem EuGH-Urteil betreffend der Diskriminierung gerecht zu werden. „Nicht mehr und nicht weniger. 96 Prozent der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer verlieren dadurch nichts. Es braucht von allen Seiten mehr Sachlichkeit und Gelassenheit und einen konstruktiveren Zugang zur Thematik“, so Pöttinger weiter. „Zumindest ist die zwischendurch diskutierte Halbtages-Feiertagslösung nicht umgesetzt worden.“

„Wenn einzelne Regierungsvertreter medienöffentlich von einer „perfekten Lösung“ sprechen, dann ist das auch nicht richtig und eine unnötige Provokation.“Das gleiche gilt aus Sicht der AK-Wahl-Spitzenkandidatin für die hysterische Panikmache der SPÖ-Vertreter und ihren reflexartigen Botschaften wie „Kniefall vor der Wirtschaft“. All das bringt in der Sache nicht weiter!“

Für ÖAAB und FCG ist, wenn es um Freizeit- und Erholungsphasen für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer geht, eine Neiddebatte – egal von welcher Seite sie geführt wird, völlig fehl am Platz. „Die bisherige Karfreitagslösung hat gepasst und war kein großes Thema. Erst eine Klage der Arbeiterkammer hat die verfahrene Situation ausgelöst. Keiner hat sich Diskussion zum aktuellen Zeitpunkt gewünscht“, so Pöttinger abschließend.


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