Fehlende Stimmzettel: Volle Aufklärung und breite Informationskampagne notwendig!

Auch die Vertreter des TEAM ÖAAB-FCG in der Arbeiterkammer zeigen sich über das weiter steigende Ausmaß der Briefwahl-Panne bei der laufenden Arbeiterkammerwahl bestürzt. „Ein ohnehin für die Wählerinnen und Wähler herausforderndes Wahlsystem, wird durch eine Vielzahl fehlender Stimmzettel weiter erschwert“, so der Landessekretär des ÖVP-Arbeitnehmerbundes Wolfgang Brandstätter. „Auch bei uns im ÖAAB melden sich stündlich weitere Arbeiterkammer-Mitglieder, die Briefwahl-Unterlagen ohne den notwendigen Stimmzettel erhalten haben!“

Er fordert die  Arbeiterkammer auf, nicht nur rasch für volle Aufklärung zu sorgen, sondern auch alle ihre Möglichkeiten zu nutzen, die Menschen zu informieren wie sie trotzdem ihrem Wahlrecht nachkommen können. „In den letzten Tagen hat man sich hier ja etwas bedeckt gehalten und wertvolle Zeit verstreichen lassen. Die ersten Fälle sind ja seit Donnerstag der Vorwoche bekannt“, so Brandstätter. „Tagtäglich nutzt die AK Oberösterreich die volle Breite ihrer Kommunikationsmöglichkeiten, vom Newsletter, der Webseite bis zur Pressemeldung zu allen möglichen Themen. Daher ist die Zurückhaltung bei dieser unangenehmen aber wichtigen Causa völlig unangebracht!“ Betroffene können sich ja per E-Mail (akwahlbuero@akooe.at) oder telefonisch (050/6909-300) in der AK melden und bekommen dann einen Stimmzettel am Postweg zugesandt.

Für den ÖVP-Arbeitnehmerbund und die Fraktion Christlicher Gewerkschafter ist klar, dass es im gemeinsamen Interesse aller Fraktionen in der AK sein muss, für möglichst hohe Wahlbeteiligung zu sorgen. „Dazu trägt leider diese Panne nicht wirklich bei“, so Brandstätter abschließend.


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