Anrechnung von Karenzzeiten verringert Einkommensunterschiede zwischen Frauen und Männern

Karenzzeiten von bis zu 24 Monaten werden bei Gehaltsvorrückungen in Zukunft voll angerechnet, zeigte sich ÖVP-Klubobmann August Wöginger in der Debatte zum Mutterschutzgesetz im Nationalrat zufrieden über diese wichtige familienpolitische Maßnahme. Es sei dies auch eine langjährige Forderung des ÖAAB. Benachteiligungen sollen dadurch vermieden werden, wies der Klubobmann darauf hin, dass laut Einkommensbericht die Karenzzeiten ein Hauptpunkt für Einkommensunterschiede zwischen Frauen und Männern waren.

Die Maßnahme sei bereits im Vorjahr gemeinsam mit der FPÖ angekündigt worden, dankte Wöginger den Sozialpartnern, - allen voran der Arbeitgeberseite und hier dem Generalsekretär der Wirtschaftskammer Österreich Karlheinz Kopf, - die hier Wort gehalten haben. In den meisten Kollektivverträgen sei diese Regelung bereits umgesetzt worden, auch in jenen Bereichen wie Handel oder dem Reinigungsbereich, wo überwiegend Frauen arbeiten. „Für jene, die bisher noch nicht erfasst wurden, regeln wir dies nun ab 1. August durch diese Lösung mit Hausverstand.“

„Es ist dies ein wichtiges Gesetz, das auch die Einkommensschere zwischen Frauen und Männer weiter schließen soll“, so der ÖVP-Klubobmann abschließend.


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